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Kein Stop-Schild: "Alles bleibt, wie es ist"

Landkreis entscheidet nach aktueller Verkehrszählung - Keine Rückkehr zur alten Verkehrsregelung in Meinersen Meinersen (hik).

Die Entscheidung in puncto Vorfahrtsänderung im Meinerser Kreuzungsbereich Petersburg, Waldstraße, Uhlenkamp und Am Eichenkamp ist gefallen: "Alles bleibt, wie es ist", teilte gestern auf AZ-Anfrage Reinhold Mederacke mit, Chef des Kreisverkehrsamtes. Danach gelte weiterhin die neu eingeführte Rechts-vor-Links-Regelung im genannten Kreuzungsbereich. Zudem "bleibt es dort bei Tempo 50", so Mederacke.

Kurz vor Weihnachten fiel diese Entscheidung seitens des Landkreises als anordnende Behörde. Zuvor war laut Mederacke ein Messgerät eingesetzt worden, um das Verkehrsaufkommen auf den betreffenden Straßen zu dokumentieren. Tempo 60 gemessen Nach Auswertung der Zahlen bezeichnetet Mederacke die Anzahl der Autos, die diese Straßen passierten, als "zahlenmäßig etwa gleich groß". Die Geschwindigkeit habe zumeist bei "nicht mehr als Tempo 60" gelegen. Auch die Zahl der Unfälle erhöhte sich nach Einführung der neuen Vorfahrtsregelung nicht. Mederackes Fazit: "Es gibt keine Veranlassung, Verkehrsregelungen zu treffen, die über die gesetzlich gültigen hinausgehen." "Total unglücklich" Abgeschmettert ist damit jetzt die mehrfach von einer Meinerser CDU-Initiative geforderte Rückkehr zu einem Stop-Schild in diesem Kreuzungsbereich (AZ berichtete). Und das sieht Sprecher Karl-Heinrich Niebuhr als "total unglücklich" an, wie er auf Anfrage mitteilte. "Schulkinder können diese Regelung nicht verstehen, und ältere Bürger kommen mit der Situation auch nicht klar", zeigt er sich überzeugt. Niebuhr fragt: "Warum musste geändert werden, was sich jahrelang bewährt hat?"

Aller-Zeitung vom 03.01.2008


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