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 FraktionTempo 30 und Ampel am Gajenberg

Neues aus der Umgebung

Tempo 30 und Ampel am Gajenberg

CDU-Gemeinderatsfraktion fordert Entschärfung der Gefahrenstrecke - Verkehrskommission tagt nächste Woche

MEINERSEN. Der CDU-Gemeinderatsfraktion ist die potentielle Gefährdung von rund 1500 Schülern durch die fehlende Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Seershauser Landstraße ein Dorn im Auge. Die Politiker fordern Tempo 30 und eine Ampelanlage.
"Das ist doch ein Unding, dass bis zur Ampel Tempo 70 gilt und hier an den Einfahrten zur Schule und zum Busparkplatz 100 gefahren werden darf", empörte sich am Mittwoch Hans Gottschalk, CDU-Fraktionschef im Meinerser Gemeinderat. Gemeinsam mit einigen seiner CDU-Ratskollegen besichtigte er die potentielle Gefahrenstelle am Schulzentrum Gajenberg. "Wir haben eine ungeheuere Wut im Bauch. Das ist eine unhaltbare Verkehrssituation."
Bis vor einigen Jahren habe auf der ganzen Strecke Tempo 50 gegolten, erinnert sich Gottschalk. "Und dann ist bei einer Verkehrsschau die Geschwindigkeitsbeschränkung aufgehoben worden." Die Politiker hätten sich immer wieder an die Verwaltung gewandt um die Gefahrenstelle zu entschärften. "Wir haben aber immer nur zu hören gekriegt: Die Herren Preuß und Mederacke haben zu bestimmen." Die Statistik habe die Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung gerechtfertigt.
"In den vergangenen Jahren hat es in diesem Bereich mindestens vier Verkehrstote gegeben", ergänzt Karl-Heinrich Niebuhr. Dietmar Hoske fordert zur Lösung der prekären Situation an der Einfahrt zum Busparkplatz: "Da muss eine Ampel hin." Und auf der ganzen Strecke solle es eine Geschwindigkeitsbeschränkung von Tempo 30 geben.
Marlene Dannheim-Mertens, Leiterin des Kreisverkehrsamts, weiß um die Nöte der Meinerser: "Wir haben in der kommenden Woche zu diesen Komplex ein Gespräch in der erweiterten Verkehrskommission." Neben der Polizei seien zudem auch die Schulleitungen sowie die örtlichen Verwaltungen eingeladen. "Wir wollen dann alle Fragen stellen und Antworten darauf finden."
CDU-Fraktionschef Hans Gottschalk (links) und seine CDU-Gemeinderatskollegen Heinrich Beutner, Dietmar Hoske und Karl-Heinrich Niebuhr der Gefahrenstrecke am Schulzentrum Gajenberg.

Gifhorner Rundschau 11.06.2010

Dieter Prüschenk


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